Management-Systeme

Unsere Konzepte und Methoden bilden die Grundlage, um im Rahmen von klar strukturierten Projekten und unter Berücksichtigung der kundenspezifischen Anforderungen und Bedürfnisse, Managementsysteme bei unseren Kunden aufzubauen, einzuführen und weiterzuentwickeln.

Wir bereiten unsere Kunden auf Zertifizierungen nach international anerkannten Normen und Standards wie ISO9001, IATF16949, ISO14001, ISO45001, SCC, ISO50001, ISO13485, ISO27001 usw. vor.

Qualitätsmanagement ISO 9001:2015

Die ISO 9001:2015 stellt ein praxisnahes, aktuelles, für alle Organisationsgrößen und -typen relevantes Gerüst von Anforderungen dar, welches die steigende Komplexität des Arbeitsumfelds von Unternehmen berücksichtigt.

Wir stellen Ihnen alle organisatorischen Maßnahmen zur Verbesserung Ihrer Prozessqualität zur Verfügung. Damit steigern Sie auch automatisch die Arbeitsqualität in Ihrem Unternehmen. Letztlich sorgt die Verknüpfung aller Funktionen für eine hohe Produkt- und Dienstleistungsqualität. Wir schaffen gemeinsam mit Ihnen Standards für Ihre unternehmerische Weiterentwicklung. Effektivität und Effizienz stehen dabei im Mittelpunkt. Innerbetriebliche Prozesse stehen dabei genauso im Fokus wie das Lieferantenmanagement sowie externe Abläufe.

Qualitätsmanagement sorgt für eine durchgehende und ganzheitliche Betrachtungsweise, von der Anforderungserfassung bis zur Anforderungserfüllung, hat dabei Produkte / Dienstleistungen, Prozesse und die Organisation im Blick und begutachtet strategische und operative Aspekte.

Es wird ein prozessorientierter Ansatz und risikobasiertes Denken gefordert. Hieraus resultiert eine stärkere Auseinandersetzung mit Themen wie Risikomanagement, Change- und Wissensmanagement.

Gleichzeitig gibt es durch die sog. „High Level Structure“ Vereinfachungen in Hinblick auf die Effektivität bei der Implementierung in den Organisationen und den Konformitätsbewertungen. Sie beinhaltet eine identische Definition und Struktur für alle Managementsysteme und hilft dabei, den Aufbau und die Zertifizierung von integrierten Managementsystemen (z.B. Integration von Qualität und Umwelt) zu erleichtern.

Die ISO 9001:2015 ist in 10 Abschnitte mit folgenden Überschriften unterteilt: 

  1. Anwendungsbereich
    2. Normative Verweisungen
    3. Begriffe
    4. Kontext der Organisation
    5. Führung
    6. Planung
    7. Unterstützung
    8. Betrieb
    9. Bewertung der Leistung
    10. Verbesserung

Organisation und Begleitung des Zertifizierungsaudits
Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Umstellung durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden können.

Die QFU GmbH unterstützt Sie beim Aufbau eines agilen Qualitätsmanagements, um sich im Zeitalter des digitalen Wandels erfolgreich aufzustellen.

Umweltmanagement ISO 14001:2015

Ein großer Vorteil von Umweltmanagementsystemen ist es, Umweltstandards und Umweltinteressen klar nach innen und außen zu kommunizieren. Dies verbessert in der Regel das Image Ihres Unternehmens bei Mitarbeiter, Kunden und in der Öffentlichkeit.

So wird das Umweltbewusstsein in der Organisation gelebt und zudem die Motivation Ihrer Mitarbeiter gesteigert. Zudem werden Umweltrisiken kontrollierbar und das Risiko von Störfällen minimiert. Das erhöht die Rechtssicherheit in Ihrem Unternehmen und minimiert Unfall- sowie Haftungsrisiken. Umweltschutzauflagen können schnell und effizient umgesetzt werden und es kann eine frühzeitige Erkennung von Fehlerquellen erreicht werden.

Die ISO 14001:2015 stellt ein praxisnahes, aktuelles, für alle Organisationsgrößen und -typen relevantes Gerüst von Anforderungen dar, welches insb. die steigende Komplexität der Umweltanforderungen an Unternehmen berücksichtigt.

Die ISO 14001:2015 soll dazu beitragen, dass Organisationen mit ihrem Umweltmanagementsystem einen stärkeren Beitrag zur ökologischen Säule der Nachhaltigkeit leisten können.

Sie zielt auch auf die Verbesserung der Umweltleistung, die Erfüllung von bindenden Verpflichtungen und das Erreichen von Umweltzielen ab.

Nach ISO 14001:2015 sind die Umweltaspekte und damit verbundene Auswirkungen zu betrachten, die von Tätigkeiten und Produkten ausgehen können, sofern diese überwachbar und beeinflussbar sind. Die Betrachtung des sog. „Lebensweges“ sollte bei einem Produkt z.B. auch Rohstoffgewinnung, Entwicklung, Herstellung, Transport, Anwendung und Entsorgung umfassen.

Im Rahmen des Planungsprozesses sollen aber nicht nur die bedeutenden Umweltaspekte,  Umweltauswirkungen und bindenden Verpflichtungen ermittelt, sondern auch die mit den Umweltaspekten verbundenen Risiken (Unwissenheit gegenüber Gefahren und Chancen) bewertet werden. Hieraus resultiert eine stärkere Auseinandersetzung mit Themen wie Risikomanagement, Change- und Wissensmanagement. Auf diese Weise wird mehr Sicherheit erlangt, um die gesetzten Ziele tatsächlich erreichen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikominderung einleiten zu können.

Die ISO 14001 fordert neben der Ermittlung der Kundenerwartungen auch die Analyse der Erwartungen interessierter Kreise sowie des Umfeldes der Organisation.

Gleichzeitig gibt es durch die sog. „High Level Structure“ Vereinfachungen in Hinblick auf die Effektivität bei der Implementierung in den Organisationen und den Konformitätsbewertungen. Sie beinhaltet eine identische Definition und Struktur für alle Managementsysteme und hilft dabei, den Aufbau und die Zertifizierung von integrierten Managementsystemen (z.B. Integration von Umwelt und Qualität) zu erleichtern.

Die ISO 14001:2015 ist in 10 Abschnitte mit folgenden Überschriften unterteilt: 

1. Anwendungsbereich
2. Normative Verweisungen
3. Begriffe
4. Kontext der Organisation
5. Führung
6. Planung
7. Unterstützung
8. Betrieb
9. Bewertung der Leistung
10. Verbesserung

Unser Angebot für die Vorbereitung auf die Zertifizierung nach ISO 14001:2015 lautet: 

1. Kurzcheck als GAP-Analyse

2. Überarbeitung des gesamten UM-Systems

3. Organisation und Begleitung des Zertifizierungsaudits

Vertrauen Sie unserer Expertise und lassen Sie Ihr Unternehmen zertifizieren, denn aktiver Umweltschutz geht jeden an. Ein effektives Umweltmanagementsystem bringt Sie am Markt deutlich voran.

Bitte beachten Sie, dass Sie bei der Umstellung durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden können.

Standard Automobilindustrie IATF 16949:2016

Die IATF 16949:2016 legt zusammen mit zutreffenden kundenspezifischen Anforderungen der Automobilindustrie sowie den Anforderungen der ISO 9001:2015 und der ISO 9000:2015 die grundlegenden Anforderungen an Qualitätsmanagementsysteme für die Serien- und Ersatzteilproduktion in der Automobilindustrie fest.

Dieser QMS-Standard steht in engerer Verbindung zur ISO 9001:2015.

Ziel des Standards IATF 16949 ist es, die System- und Prozessqualität in Unternehmen der Automobilindustrie wirksam zu verbessern. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess soll die Kundenzufriedenheit erhöhen, Fehler und Risiken im Produktionsprozess und der Lieferkette erkennen, ihre Ursachen beseitigen und getroffene Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüfen.

Unsere Leistungen zur IATF16949:

Kurzcheck als Delta-Analyse

Wir überprüfen Ihr bestehendes QM-System hinsichtlich der Anforderungen unter der Fragestellung „Was ist schon vorhanden, was fehlt noch?“. So erhalten Sie schnell und einfach eine Übersicht über die noch zu erledigenden Aufgaben.

Internes Audit als GAP-Analyse

Im Rahmen eines internen Audits ermitteln wir die relevanten Maßnahmen und Aktivitäten. Wir stellen Ihnen die Ergebnisse der GAP-Analyse vor und zeigen Umsetzungsmöglichkeiten zu den Normenforderungen auf.

Sie erhalten einen Bericht, den Sie als Nachweis über ein erforderliches internes Audit in Ihrem Zertifizierungsverfahren nutzen können und aus dem die erforderlichen Maßnahmen zur IATF16949 inklusive Prioritäten hervorgehen.

Als Übergangsalternativen zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten der MAQMSR auf zur Migration von ISO 9001 auf IATF.

Die Zertifizierung nach der IATF 16949 hilft Ihrem Unternehmen, eine konsistente Qualität der Produkte und Dienstleistungen sicherzustellen, die Lieferkette transparent zu gestalten und bei der Fehlervermeidung.

So weisen Sie nach, dass Ihr Unternehmen in Sachen Qualität, Effizienz und Wirtschaftlichkeit den höchsten Standards der Automobilindustrie für Produktion und Dienstleistungen entspricht. Die Zertifizierung ermöglicht es Ihnen, sich kontinuierlich zu verbessern und sich gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil zu erreichen.

Sprechen Sie uns auf Fördermöglichkeiten an.

Arbeitsschutzmanagement ISO 45001:2018

Am 12.03.2018 wurde die neue Norm ISO 45001 für die Zertifizierung von Arbeitsschutzmanagementsystemen veröffentlicht. Sie tritt an die Stelle der BS OHSAS 18001. Unternehmen, die bisher nach BS OHSAS 18001 zertifiziert waren haben nun bis März 2021 Zeit auf diese neue Norm umzustellen.

Die Integration eines Arbeitsschutzmanagementsystems soll in Ihrem Unternehmen dazu dienen, Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden sowie generell die Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu schützen. Diese Managementsysteme gehören mittlerweile zu den wichtigsten Maßnahmen im Arbeitsschutz, denn sie wirken nachhaltig als Instrument der Prävention. Das Wohl der Beschäftigten führt letztlich auch zum wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Positive Beiträge zur besseren Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfeld steigern die Motivation der Mitarbeiter meist enorm.

Wir helfen Ihnen dabei, die Arbeitsschutzvorschriften einzuhalten, Sicherheit und Gesundheitsschutz in die Arbeitsabläufe zu integrieren und somit die Arbeitsschutzleistungen kontinuierlich zu verbessern – zum Wohle Ihrer Mitarbeiter und dadurch zum Wohle Ihres Unternehmens.

Wir unterstützen Sie gerne dabei den idealen Zeitpunkt der Umstellung zu finden und bei der Umsetzung der neuen Anforderungen.

Zertifizierung

Zur Einführung von Managementsystemen und zur Vorbereitung von Zertifizierungen (z.B. ISO9001, ISO14001, ISO/TS 16949 usw.) haben wir aufgrund unserer mehrjährigen Praxiserfahrungen ein Verfahren entwickelt, welches speziell auf kleine und mittelständische Unternehmen abgestimmt ist.

Hierbei gehen wir von dem Grundsatz aus, dass Unternehmen, die sich heute am Markt bewährt haben, grundsätzlich nicht alles falsch gemacht haben und somit durch die Zertifizierung nicht alle Abläufe im Unternehmen auf den Kopf gestellt werden müssen.

Wir setzen auf dem auf, was die Unternehmen bisher stark gemacht hat und lassen dies in die Vorbereitung der Zertifizierung einfließen. Wir orientieren uns ausnahmslos an Ihren Bedürfnissen und führen somit gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Managementsystem in Ihrem Unternehmen ein.

Die zur Zertifizierung notwendige Dokumentation halten wir so einfach wie möglich. Somit reduzieren sich der Aufwand für die Vorbereitung und vor allem der Aufwand für die zukünftige Pflege auf ein Minimum. Für Pflichtaufgaben, die sich aus der Zertifizierung ergeben, bringen wir Beispiele und machen keine Vorgaben. Somit entscheiden Sie, was in Ihrem Unternehmen wie getan wird.

Geschäftsprozessmanagement

In jedem Unternehmen, gleich welcher Branche, bestimmt die Qualität und Fähigkeit der Geschäftsprozesse maßgeblich den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Hierbei spielen neben den wertschöpfenden Prozessen (Kern-, Haupt- oder Leistungsprozesse) auch die so genannten Führungs- und Unterstützungsprozesse eine wichtige Rolle. Auf dieser Grundlage muss die Prozessorientierung im Unternehmen auf alle Geschäftsprozesse ausgerichtet werden.

Eine Analyse auf Grundlage bewährter Methoden identifiziert die für den Geschäftserfolg relevanten Geschäftsprozesse (Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozesse).
Die für das einwandfreie Funktionieren dieser Prozesse wesentlichen Informationen, Stellen, Hilfsmittel und Werkzeuge müssen festgelegt und möglichst auf einen Blick den Mitarbeitern im Unternehmen zur Verfügung stehen. Hierbei muss auf komplizierte und komplexe Darstellungsformen verzichtet werden.

Ein wesentlicher Schlüsselfaktor für ein erfolgreiches Geschäftsprozessmanagement bildet das Prozesscontrolling.

Hierbei kommt es darauf an, sinnvolle und auf die unternehmensspezifischen Bedürfnisse und Anforderungen abgestimmte Kennzahlen im Unternehmen zu definieren und festzulegen. Diese Kennzahlen (Prozesskennwerte) zeigen nicht nur auf, wie effizient und effektiv die Unternehmensprozesse funktionieren,  sondern auch, wie gut Unternehmensbereiche arbeiten (Bereichskennzahlen), wo man auf dem Weg der Strategieumsetzung aktuell steht (Strategiekennzahlen), und wie die einzelnen Risikobereiche aktuell eingeschätzt werden (Risikokennzahlen).

In unserm Downloadbereich finden Sie wichtige Grundinformationen zum Thema Geschäftsprozessmanagement, Prozessorientierung und Prozesscontrolling.

Sozial-/Gesundheitswesen

Um den speziellen Rahmenbedingungen von Unternehmen des Sozial- und Gesundheitswesen gerecht zu werden, sind unsere Beratungsleistungen konkret auf die Bedürfnisse der Unternehmen dieser Branche angepasst.
 

Mit unseren Leistungen unterstützen wir Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Reha-Einrichtungen, Behinderteneinrichtungen und Einrichtungen der Kinder-/ Jugendhilfe in folgenden Schwerpunkten:

  • Aufbau, Einführung und Weiterentwicklung von Managementsystemen
  • Vorbereitung von Zertifizierungen
  • Durchführung Audits
  • IST-Analysen mit Statusbericht zum Managementsystem
  • Schulungen und Workshops rund um die Themen Managementsysteme und  Geschäftsprozessmanagement
  • Ausbildung von internen Auditoren und Qualitätsbeauftragte

Ein solches Qualitätsmanagementsystem ist gerade bei Einrichtungen der ambulanten Rehabilitation nicht von heute auf morgen zu etablieren. Außerdem sollte es auch nicht nur den o.g. Forderungen entsprechen, sondern auch den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen der jeweiligen Reha-Einrichtung gerecht werden. Nur so kann das QM-System als internes Steuerungs- und Führungssystem einen nachhaltigen Mehrwert für das Unternehmen bieten.

Wir haben ein Verfahren entwickelt und bereits erfolgreich angewandt, um mit wenig Aufwand ein nachhaltiges, individuell auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten angepasste Qualitätsmanagementsystem in Reha-Einrichtungen zu etablieren.

Unser Verfahren gliedert sich wie folgt:

  • IST-Analyse und Bestandsaufnahme
  • Mitarbeiterinformation und -schulung
  • Festlegung Leitbild, Unternehmenspolitik und Ziele
  • Erstellung der Managementdokumentation
  • Umsetzung Managementsystem
  • Internes Audit

Gemeinsam mit Ihnen legen wir ein Leitbild fest, in welchem sich Ihre Unternehmenspolitik sowie Ihre Ziele widerspiegeln.

Energiemanagement

Die Bedeutung der Energie und vor allem die der Energiekosten ist in den letzten Jahren nicht nur für Privathaushalte sondern vor allem auch für Unternehmen drastisch gestiegen. Der Anteil der Energiekosten an den Gesamtkosten eines jeden Unternehmens und gerade eines Industrieunternehmens ist meist beträchtlich und wird noch weiter ansteigen. U.a. aus diesen Gründen ist es für produzierende Unternehmen umso wichtiger, Energien möglichst effizient einzusetzen.
Wir beraten und unterstützen Unternehmen in den Bereichen:
  • Aufbau und Einführung eines Energiemanagementsystems
  • Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001
  • Unterstützung bei der Erlangung des Spitzenausgleichs
  • Durchführen von Energieaudits nach §§ 8 ff. EDL-G
  • Energieeffizienzprojekten

Energiemanagementsystem und Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001

Zum Aufbau und zur Einführung eines Energiemanagementsystems sowie zur Vorbereitung auf eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 beraten und unterstützen wir Unternehmen auf Basis unseres projektorientierten Vorgehens.

Dieses gliedert sich etwa wie folgt:

  • IST-Analyse und Bestandsaufnahme
  • Mitarbeiterinformation und -schulung
  • Aufbau eines Energiecontrollings
  • Festlegung der Energiepolitik und Energieziele
  • Erstellung der Energiemanagementdokumentation
  • Umsetzung des Energiemanagementsystem
  • Internes Energieaudit
  • Zertifizierung durch zugelassene Zertifizierungsgesellschaft

Erlangung des Spitzenausgleichs im als Unternehmen des produzierenden Gewerbes den sog. Spitzenausgleich nach §55 Energie- und Stromsteuergesetz zu bekommen, muss das Unternehmen seit 2013 ein Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001 oder EMAS nachweisen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) müssen ein Energiemanagementsystem nach DIN 16247-1 oder ein alternatives System nach Anlage 2 Nr. 1 und 2 SpaEfV nachweisen.

Für Unternehmen, die diese Nachweise nicht erbringen können, bieten sich aktuell noch weitere Alternativen an:

  • Die Abgabe einer schriftlichen Erklärung der Geschäftsführung hinsichtlich der künftigen Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001, EMAS oder Alternativsystem
  • Die Benennung eines Energiebeauftragten nach § 5 Abs. 1 Nr. 3a der SpaEfV
  • Die Erbringung eines Nachweis über den Beginn des Aufbaus eines Energiemanagementsystems und Erfüllung von speziellen Forderungen der DIN EN ISO 50001 bzw. EMAS

Diese Nachweise müssen durch akkreditierte Konformitätsbewertungsstellen testiert werden.

Eine positive Energiebilanz kann durchaus öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden und befähigt Ihr Unternehmen dazu, neben der Kostenersparnis transparent am Markt zu agieren und positiv wahrgenommen zu werden.

 

SCC*; SCC** und SCCP-Zertifizierung

SCC*

SCC* ist eine vom Fragenumfang eingeschränkte Zertifizierung für Unternehmen mit bis zu 35 Beschäftigten, die selbst keine Subunternehmen für technische Dienstleistungen einsetzen.

Schwerpunkt dieser Form der Zertifizierung ist die Bewertung der SGU-Managementaktivitäten direkt am Arbeitsplatz. Hierzu gehört ein Vor-Ort-Besuch mit Beurteilung des Arbeitsschutzniveaus während der Ausübung Ihrer Kontraktoren-Tätigkeiten beim Auftraggeber.

Voraussetzung für eine SCC*-Zertifizierung

  • Anwendung des Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystems (SGU) seit mindestens drei Monaten.
  • Die 27 Pflichtfragen der SCC*-Checkliste werden positiv erfüllt.
  • Ermittlung der Unfallhäufigkeit nach SCC und Einhaltung bzw. Unterschreitung der für eine Zertifizierung vorgegebenen Grenzwerte.
  • Standardisierte Ausbildung Ihres Personals und der Führungskräfte mit erfolgreich abgeschlossener SGU-Prüfung.

SCC**

SCC** ist die uneingeschränkte Zertifizierung für Unternehmen mit mehr als 35 Beschäftigten und für Unternehmen mit weniger als 35 Mitarbeitenden, die Subunternehmer für technische Dienstleistungen einsetzen.

Schwerpunkt dieser Form der Zertifizierung ist neben der Bewertung der SGU-Managementaktivitäten direkt am Arbeitsplatz die Umsetzung dieser Aktivitäten in Ihrem Unternehmen (Zentrale). Hierzu gehört ein Vor-Ort-Besuch mit Beurteilung des Arbeitsschutzniveaus während der Ausübung Ihrer Kontraktoren-Tätigkeiten beim Auftraggeber.

Voraussetzung für eine SCC**-Zertifizierung

  • Anwendung des Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystems (SGU) seit mindestens drei Monaten.
  • Die 40 Pflichtfragen und mindestens fünf der möglichen neun Ergänzungs­fragen der SCC**-Checkliste werden positiv erfüllt.
  • Ermittlung der Unfallhäufigkeit nach SCC und Einhaltung bzw. Unterschreitung der für eine Zertifizierung vorgegebenen Grenzwerte.
  • Standardisierte Ausbildung Ihres Personals und der Führungskräfte mit erfolgreich abgeschlossener SGU-Prüfung.

SCCP

SCCP ist die uneingeschränkte Zertifizierung für Unternehmen mit mehr als 35 Beschäftigten und für Unternehmen mit weniger als 35 Mitarbeitenden, die Subunternehmer für technische Dienstleistungen einsetzen und zusätzlich spezielle Anforderungen aus der petrochemischen Industrie oder von Raffinerien zu erfüllen haben.

Schwerpunkt dieser Form der Zertifizierung ist neben der Bewertung der SGU-Managementaktivitäten direkt am Arbeitsplatz die Umsetzung dieser Aktivitäten in Ihrem Unternehmen (Zentrale). Hierzu gehört ein Vor-Ort-Besuch mit Beurteilung des Arbeitsschutzniveaus während der Ausübung Ihrer Kontraktoren-Tätigkeiten beim Auftraggeber.

Voraussetzung für eine SCCP-Zertifizierung

  • Anwendung des Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzmanagementsystems (SGU) seit mindestens drei Monaten.
  • Die 44 Pflichtfragen und mindestens drei der möglichen fünf Ergänzungs­fragen der SCCP-Checkliste werden positiv erfüllt.
  • Ermittlung der Unfallhäufigkeit nach SCC und Einhaltung bzw. Unterschreitung der für eine Zertifizierung vorgegebenen Grenzwerte.
  • Standardisierte Ausbildung Ihres Personals und der Führungskräfte mit erfolgreich abgeschlossener SGU-Prüfung.